Von Italien nach Deutschland, quer durch Südamerika: Zwei neue Bücher aus dem P. A. Broß Verlag
Shownotes
Einleitung
In dieser Episode begrüßen wir Paul Broß, den Geschäftsführer und Inhaber des PA Broß Verlags. Seit über 21 Jahren publiziert er eine Vielzahl von Werken in seinem Verlag. Heute teilt Paul seine Erfahrungen und erzählt, wie er zur Verlagsgründung kam, und wie sich sein Spektrum an Themen entwickelt hat.
Vielfalt im Paul Broß Verlag
Paul Broß begann seine schriftstellerische Karriere mit Gedichten, was ihm quasi in die Wiege gelegt wurde. Seine Themenvielfalt ist groß: Gedichte, Reiseberichte, Ahnforschung und Quantenphysik vereinen sich in seinem Portfolio. Mit Beginn seines Ruhestands 2005 widmete Paul sich ganz dem Schreiben und der Gründung seines eigenen Verlags.
Die Entstehung des Quantenphysikbuchs
Ein persönlicher Wendepunkt war der Tod seiner Frau, der ihn veranlasste, sich seinen Wurzeln als Physiker zu besinnen. Dies führte zur Entstehung seines Buches über Quantenphysik, das, wie auch seine fiktionale Autobiografie, aus der Überzeugung resultiert, dass unser Leben Teil größerer Zusammenhänge ist.
Neue Autoren und kulturelle Einflüsse
Paul Broß hat kürzlich die Werke zweier neuer Autoren in seinen Verlag aufgenommen. Dr. Oliver Böhme berichtet von seiner zweijährigen Reise durch Südamerika, während eine italienische Autorin aus ihrem Leben als Enkelin eines Gastarbeiters erzählt. Beide Werke bieten faszinierende Einblicke in andere Kulturen und Reisen.
Herausforderungen eines kleinen Verlags
Der Betrieb eines kleinen Verlags bringt Herausforderungen mit sich, insbesondere im Vertrieb. Paul setzt auf persönliche Beziehungen und direkte Ansprache statt Lieferketten, um seine Bücher an den Leser zu bringen.
Key Takeaways
- Verlegerische Autonomie: Gründen Sie Ihren eigenen Verlag, um kreative Freiheit zu bewahren.
- Vielfalt der Themen: Eine breite thematische Ausrichtung kann neue Zielgruppen erschließen.
- Kulturelle Einflüsse nutzen: Kulturelle Erlebnisse und Reisen bereichern das literarische Schaffen.
Über Paul Broß
Paul Broß ist der Inhaber des PA Broß Verlags und seit 21 Jahren in der Buchbranche tätig. Der Verlag spiegelt seine vielfältigen Interessen wider, die von Physik bis hin zu Kulturerzählungen reichen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mein Gast heute ist Paul Bross.
00:00:01: Er ist Geschäftsführer und Inhaber des PA-Bros Verlags, den es seit einundzwanzig Jahren gibt.
00:00:06: Rund vierzig Bücher sind dort inzwischen erschienen – die meisten davon hat er selber geschrieben!
00:00:10: Paul, herzlich willkommen.
00:00:11: Schön, dass du da bist?
00:00:12: Ja, herzlich Willkommen.
00:00:14: In deinem Verlag stehen Gedichte neben Reiseberichten, Ahnforschung neben einem Sachbuch über Quantenphysik.
00:00:19: Wir kommen zu einer Bandbreite zustande.
00:00:21: Ja, das ist eine gute Frage.
00:00:23: Ich habe natürlich angefangen mit Gedichten zu schreiben.
00:00:25: Das ist ein Erbgut meines Vaters.
00:00:27: Dann bin ich so in den neunziger Jahren das erste Mal ins Schreibwerkstätten gegangen In der Münster Volkshochschule.
00:00:34: da hat man dann angefangen Gedichte zu schreiben Kurzgeschichten und solche Dinge.
00:00:38: das hat mir immer Spaß gemacht Und naja war ich damals natürlich noch beschäftigt mit meinem Beruf und hab nicht so viel Zeit für die schriftstellerische Tätigkeit gehabt.
00:00:48: Aber ab zwei tausend fünf war ich dann Rentner und dann konnte ich machen, was ich wollte.
00:00:54: Und vor allem kam mir die Idee einen Verlag zu begründen.
00:00:58: weil man immer wieder vergeblich einen Verlagsuch der die Bücher veröffentlicht keiner will hat hausen ausreden habe ich meinen eigenen Verlag gemacht und so hab ich angefangen Die Dinge zu schreiben, ich habe für meine Frau Kunstbücher gemacht.
00:01:12: Sie hat künstlerische Arbeiten gemacht, Acrylbilder und auch christliche Ikonen als orthodoxe Ikonen.
00:01:20: Da habe ich ihr für die Ausstellung Kataloge gemacht später einen Ausstellungsbuch Und so kam ich mehr und mehr hinein.
00:01:27: Dann haben wir gemeinsame Reisen gemacht, dann dachte ich auch naja, Reise muss man ja auch mal aufschreiben was man da alles erlebt hat.
00:01:35: Und wo ist die Bandbreite?
00:01:36: immer größer und größer geworden?
00:01:38: Vor drei Jahren mache ich einen kleinen Sprung.
00:01:41: Ich lief meine Frau gestorben und dann hatte ich natürlich noch mehr Zeit und auf einmal erinnerte ich mich mal wieder daran.
00:01:47: Ja ich bin der Füßinger Jetzt kommt bald hundert Jahre Quantenphysik, dann müsstest du auch mal was schreiben.
00:01:54: Dann war ich einsam geworden weil ich nicht mehr eine Partnerin hatte, eine Frau hatte.
00:02:00: also kam die Gedanken auf ja wie ist es im Alter Leben und Lieben im Alter frei sein?
00:02:07: Ja wir wollen frei sein aber allein sein?
00:02:09: Nein das will man nicht!
00:02:11: Und so entstand ein Apel, also auch ein breites Spektrum an Büchern, also das Quanten-Physikbuch dann eben dieses Buch über Leben und Lieben im Alter, das ein sehr schönes Buch geworden ist.
00:02:23: Und auch das Buch über die fiktionale Autobiografie, weil ich mittlerweile davon überzeugt war, dass wir alle schon mal auf dieser Erde gelebt haben, dass unsere Seele schon einmal reinkarniert waren.
00:02:36: Das kommt dadurch, dass ich viel Intellogie durch den gemacht habe.
00:02:39: So ist es alles entstanden immer breiter, immer größer und auf einmal ist eigentlich die ganzen Zusammenhänge des Große Ganzen.
00:02:46: Alles, alles hängt zusammen.
00:02:49: Und das hat mich so bewogen dann diese Bücher zu schreiben vor allem das Bandmusikbuch und die fiktionale Autobiografie.
00:02:56: Ja und letztes Jahr habe ich dann zwei neue Autoren kennengelernt.
00:03:00: Das eine ist der Dr.
00:03:01: Böhme, der mir im Prinzip seine zweijährige Südamerika-Reise ans Herz gelegt hat.
00:03:08: Ich war vielleicht begeistert ja wohl machen wir Reiseberichte toll zwei Jahre lang durch einen fremden Kontinenten zu reisen sehr schön.
00:03:16: Und dann lerne ich eben auch in der Volkshoffschule eine Italienerin kennen, die ein Enkeltochter eines ursprünglichen.
00:03:23: Gastarbeiter sind Deutschland war.
00:03:25: Und dieses Buch ist so reizvoll geschrieben von ihr, weil sie oft auch Worte ihres Großvaters dann wiederholen.
00:03:32: Deutsch-Italienisch muss ich erst mal mit meiner Mama fragen.
00:03:35: isst, möchte ich nicht und solche Art wie das gebrochene Italienisch halt früher gesprochen war, wie wir uns noch einmal an unserer Generation sich erinnern.
00:03:46: Und es ist so liebevoll geschrieben.
00:03:47: ihre Reisen nach Italien wenn sie nach Apulien runtergefahren sind haben Schokolade mitgenommen.
00:03:54: Hötet sich von Fuli wieder nach Hause nach Deutschland gefahren sind, haben sie Fisch mitgebracht.
00:03:59: Weil dort gab es keine Schokoladen hier gab's wenig Fisch.
00:04:02: Und manchmal sagen ihre Kinder, sie ist also verheiratet, lebt auch in der Nähe von Menschen so wie ich.
00:04:08: Ich habe sie bei einem VHS-Festival sozusagen kennengelernt.
00:04:12: und wenn ihre Kinder sagen zu ihr Mama was sind wir jetzt eigentlich?
00:04:15: dann sagt sie Wir sind deutsche Italiener.
00:04:18: Ja genau zur Buchmess bringst du ja auch zwei neue Bücher mit.
00:04:21: Fangen wir erst mal dem ersten an, was du gerade erzählt hast die Geschichte über die erste italienische Gastarbeiterin in Deutschland.
00:04:27: Was steckt denn sonst noch hinter dem Buch?
00:04:28: Wie kam es auch zu dir in den Verlag?
00:04:30: Erzähl nochmal da die Geschichte.
00:04:31: Ja, okay.
00:04:32: In dem Verlag kam es dadurch, dass wir eine Fünfzig-Jahrfeier von der Volkshochschule in Ebersberg hatten.
00:04:38: Ich war sehr lange Vorsitzender des Fördervereins und als solcher auch im Zweckverband eine offizielle Position.
00:04:48: Und ich hatte dann aber auch schon gerade mein Amt niedergelegt.
00:04:52: Hab gedacht jetzt muss er mal in die jüngere Hände kommen.
00:04:55: Da gab's eben dieses Fest Und eine schöne Musik, die meine Tochter gestaltet hat mit ihrer Band und da haben wir angefangen zu tanzen.
00:05:03: Irgendwann tanzte ich mit dieser tollen Italienerin – ich kannte sie gar nicht!
00:05:07: – und dachte mei, so eine Toilettänzerin das passt zu mir.
00:05:11: und irgendwann habe ich dann erfahren dass sie ja angestellte ist bei der VHS.
00:05:18: Und an dem Abend kamen wir halt dann in das Gespräch und sie sagte, Sie hatten Buch vorzuschreiben.
00:05:23: Ob ich das verlegen würde für Sie sagen?
00:05:25: Na klar!
00:05:25: Das mache ich logisch.
00:05:27: Wir heißen das Buch
00:05:28: usw.,
00:05:30: ja, das war die Geschichte.
00:05:32: Wie kam ich zu diesem Buch?
00:05:33: Ja,
00:05:33: und wieso ist genau dieses Buch so lesenswert?
00:05:36: Ja es ist eben deswegen so lesenschwert weil man daran erkennt wie wichtig es ist auch die Brauchtümer der Eigenarten die Talente anderer Länder zu akzeptieren, nicht nur zu tolerieren.
00:05:51: Auf jeden Fall!
00:05:51: Eine ganz andere Kultur in Süditalien, in Apulen als wie bei uns in Deutschland und auch eine schöne Kultur drei Stunden Mittagessen bei uns eine halbe Stunde.
00:06:03: Dieses Buch ist so herzlich geschrieben, so eine Liebe voll, so nett mit vielen Zitaten ihres Großvaters.
00:06:10: Dass man richtig Freude hat das zu lesen.
00:06:12: Sehr
00:06:12: schön!
00:06:12: Das hört sich sehr gut an.
00:06:13: Da kommen wir auch gleich zum zweiten Buch mit einem Reisbericht über ganz Südamerika von Dr.
00:06:18: Oliver Böhme.
00:06:19: Von einer Reise, die natürlich nicht normal ist.
00:06:22: also wer hat schon mal zwei Jahre lang durchs Amerika zu reisen?
00:06:26: Nimm uns gerne mal mit auf diese Reise.
00:06:27: was erwartet die Leserinnen dort?
00:06:29: Ja, also mein Name jetzt erstmal Oliver Böhme und ich habe mit meiner Frau Daniela zusammen eine zweijährige Reise gemacht.
00:06:38: Meine Frau hatte ich gegen Ende meines ebenfalls Physikstudiums kennengelernt und ja die hat dieselbe Leidenschaft für fremde Länder reisen und Abenteuer.
00:06:49: deswegen haben wir auch viele Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet unter anderem in Madrid vier Jahre.
00:06:57: dort hatte ich viele Kollegen aus Lateinamerika auch, Südamerika, Mittelamerika und also viele Kollegen und Freunde.
00:07:06: Und bin auf die Art ein bisschen ja der Faszination von SüdamERICA immer mehr erlegen.
00:07:13: Auch viele von den Kollegen und Freunden hatten indigene Wurzeln.
00:07:17: das ist dann eine Ganz andere Art auf die Welt zu schauen als das, was ich bis dahin als Nordeuropäer gewohnt war.
00:07:24: Hat fast etwas Mystisches und ist fasziniert hat also die Begeisterung bei uns für den Kontinent ja immer größer werden lassen.
00:07:32: wir haben dann während meiner Berufstätigkeit natürlich nur kurze Urlaube hinmachen können mal drei Wochen wenn es war richtig wild waren vier wochen Und hat dann immer noch so Spotlights mitgenommen und Wir hatten uns schon lange gedacht wir werden irgendwann Mal einfach eine lange Reise machen.
00:07:49: Das haben wir dann bar gemacht in der zweiten Hälfte unserer Fünfziger, wir haben aufgehört beide zu arbeiten Wir haben unsere Mietzwohnung gekündigt und alle Möbel weggeschmissen Und ein Prozess, der schwieriger ist als er sich anhört wenn man das sagt und waren dann nur ein paar weniger Erinnerungsstücke noch klar.
00:08:07: Und waren dann am Ende mit nichts weiter also unserem Rucksack ziemlich befreit.
00:08:11: Das ist am Ende auch ein gutes Gefühl kann man sich gar nicht so leicht vorstellen.
00:08:16: und ja sind dann nach Südamerika in die südlichste Stadt der Welt dass es im Feuerland Ushuaia.
00:08:22: Und von dort ging es dann langsam ohne große Zeitpläne Richtung Norden, immer wieder mal von Pazifik zu Atlantik und umgekehrt zu wechseln.
00:08:33: Weil wir wollten alle Länder sehen!
00:08:35: Nach zwei Jahren sind wir dann ganz im Norden des Kontinents am nördlichsten Punkt in Kolumbien angekommen und dann war die Reise zu Ende.
00:08:45: Also für uns war es eine andere Art zu reisen, in dem Sinn.
00:08:49: Wir sind davor weiß man hat ein Land bereist jetzt haben wir Landschaften bereist das heißt da waren Ländergrenzen nicht mehr wichtig.
00:08:57: Man ist so oft wie wir über die selben Grenzen hin und her sind zwischen den Ländern ja kann man gar nicht mehr zählen.
00:09:04: weil Ja dann ist eben Patagonien wichtig Und das erstreckt sich halt über zwei Länder.
00:09:09: oder wenn man am Amazonas isst Da haben wir zwei Monate verbracht Dann ist eben Der Amazonas, das was einen interessiert und nicht wir sind jetzt in Brasilien oder sowas.
00:09:20: Da kommt man dann halt irgendwann auch durch, aber man kommt dann davor auch noch Kolumbien und Peru durch wenn man das macht.
00:09:26: Und man sieht ganz anders auf den Kontinent.
00:09:29: Man hat auch unglaublich viel Zeit sich mit den Leuten zu unterhalten.
00:09:33: Wenn man dann mal vier Tage auf dem Schiff im Amazonas irgendwo eine Etappe unterwegs ist.
00:09:38: Ja, da wird man sehr viel mit den Leuten sprechen.
00:09:41: Wir sind fast immer die einzigen Gringoes an Bord gewesen und ansonsten sind die Boote oder Frachter dort natürlich das Fortbewegungsmittel.
00:09:49: Es gibt keine Straßen.
00:09:50: Man könnte fliegen in die großen Städte.
00:09:53: Das wird für die meisten der hauptsächlich indigenen Bewohner im Amazonas Becken kommt das überhaupt nicht infrage.
00:10:00: Und deswegen auf diesen Schiffen trifft man das Leben, so wie es in dieser Region ist.
00:10:06: Und ja an den vielen Unterhaltungen... Man lernt sehr viele andere Gedanken kennen ein bisschen teilweise in bestimmte Tattoos von indigenen Stämmen die man vorher nur schön fand aber wo man hinterher auch über die Bedeutung ganz anderen Zugang dann auch gehabt hat.
00:10:21: Ja das war ein faszinierender Blick auf den Kontinent und da gibt's natürlich vieles an Abenteuern was man dort erlebt.
00:10:31: Das Buch
00:10:32: Nicht geschrieben, um jetzt klar zu machen was für eine tolle Zeit wir da gehabt haben.
00:10:37: Das was von uns mit reinkommt ist wie wir bestimmte Sachen wie das auf uns gewirkt hat.
00:10:41: aber wir sind nicht das Wichtige da drin.
00:10:44: Klar man wird mit uns die Abenteuer erleben Aber man wird Südamerika kennenlernen Man wird Südamerika entdecken wie der Titel ja dann auch heißt.
00:10:54: Und ja, das ist wichtig.
00:10:56: Aber darüber hinaus wird sehr viel lernen.
00:10:59: Weil wenn man den Kontinent so bereist dass man nicht mehr ein einzelnes Land anguckt.
00:11:03: dann sieht man die schönen atemberaubenden Landschaften fragt sich dann aber wie können sie entstehen?
00:11:08: Das heißt solche Sachen rücken immer mehr in den vordergrund.
00:11:12: warum ist es auf dieser Seite von Patagonien üppigst grün gemäßigter Regenwald und auf der anderen habe ich eine Wüste oder steppe, patagonische Steppe.
00:11:22: Beides liegt da mehr.
00:11:23: Ich meine, die Antworten sind dann immer vergleichsweise einfach und ich habe mich auch zurückgehalten um dann los nicht irgendwelche wissenschaftlichen Abhandlungen dazu haben sondern mit wenigen Worten Fragen, die sich mir geschält haben ja die interessant genug waren dass ich es aufgeschrieben hab.
00:11:39: Die wird dann auch der Leser sehen.
00:11:41: er wird den Kontinent danach deutlich besser verstehen.
00:11:44: Er wird mit offenen Augen vieles sehen wenn er im Land reißt Und vor allem wird man da, bin ich sehr überzeugt von ziemlich viel Lust bekommen den Kontinent überhaupt mal zu bereisen.
00:11:56: Man kann inspiriert werden auch in welche Länder und welche Bereiche möchte man denn gerne selber auch hin.
00:12:03: und ja das ist ein bisschen mein Ziel gewesen.
00:12:05: Ich denke dass es auch erreicht ist, dass man für Leute die noch nicht in Südamerika waren ein erstes kennenlernen und eine Inspiration ist.
00:12:15: Für Leute die öfter sind in Südamerika schon waren wird es mit Sicherheit den Blick auf vieles sehr erweitern.
00:12:23: ja das ist im Prinzip dann die Zielgruppe dafür.
00:12:27: und als wir zurückgekommen sind Hab ich mir überlegt, ja das hab' ich jetzt geschrieben.
00:12:31: Ich würd's gerne auch rausbringen und ich wollte es unbedingt über ein Verlag rausbringen.
00:12:36: Ich wollte es nicht selber machen einfach weil... ...ich habe schon immer gerne gelesen und für mich gehört Verlag und Autor und Buch Das ist eine Einheit!
00:12:46: Und deswegen war´s mir sehr wichtig.
00:12:48: Ich hatte nur gedacht dass es wahrscheinlich nicht ganz so einfach wird.
00:12:51: Ich bin deswegen letztes Jahr zu Frankfurter Buchmesse gegangen.
00:12:55: Das waren sehr wenige Verlager, wo ich das Gefühl hatte oder könnte es passen.
00:12:59: Ich habe drei dann angesprochen und die Leseprobe hinterlassen.
00:13:03: Zwei hätten's auch tatsächlich verlegt.
00:13:06: Und ja für einen von den beiden hab' ich mich entschieden weil da hat im Prinzip alles gestimmt.
00:13:12: Da haben die Sympathien gestimmt.
00:13:14: wir haben lange uns da unterhalten und ich fand dass auch den Angang äußerst seriös welche Bücher Er wird Paul drucken.
00:13:22: Welche würde er nicht druckern?
00:13:24: Im Endeffekt war mir klar, da würde ich es gerne machen.
00:13:28: Das ist ein kleiner Verlag.
00:13:29: Das andere war tatsächlich einen größeren Verlag.
00:13:31: das hat Vorteile.
00:13:32: aber wir erschienen es bei dem kleinen Verlag von Paul mit dem ganzen Seriösen auf die Sachen drauf zu schauen, zu prüfen was er auch verlegt.
00:13:42: Da habe ich mich von Anfang an viel besser aufgehoben gefühlt und hab mich dann auch gefreut dass er mein Buch verlegt hat.
00:13:48: Und damit ist am Ende der Reise natürlich ein anderer kleiner Traum wahr geworden nämlich das ich mein Buch über einen Verlag in die Welt bin weil ich denke dass es durchaus lesenswertige Gedanken gibt.
00:14:01: Kommen wir zurück zum Verlag.
00:14:02: Was heißt es denn heute, einen kleinen Verlag auch zu führen neben diesen ganzen großen Häusern die schon existieren?
00:14:08: Ja ist natürlich sehr schwierig ein kleinen Ver lag zu führen.
00:14:11: das merkt ich permanent beim vermarkten der Bücher selbst wenn ich in meinem heimatstadt in eine bücherei gehe und sage ich gibt euch damals zehn Bücher die brauchte nur dahin legen da habt ihr ja noch mehr berge von Büchern sitzen.
00:14:24: nee das wollen wir nicht.
00:14:25: aber warum nicht?
00:14:27: ja wir haben vertrags vereinbarungen mit lieferketten Und ja, wenn jemand kommt und bei uns ein Buch bestellt dann geben wir das natürlich schon weiter.
00:14:36: Aber so einfach Bücher da hinlegen machen wir nicht.
00:14:40: Das habe ich jetzt mehrfach gemerkt.
00:14:42: Ich habe es auch letztes Jahr schon auf der Buchmeise zur Sprache gebracht bei einigen Kollegen die... Ich sage jetzt keine Namen, in solchen Lieferketten aktiv sind.
00:14:53: Und die haben wir auch gesagt ja da musst du einen Vertrag machen mit der Lieferkette dann geht das.
00:14:59: aber die Verträge bedeuten sofort dass man erst mal was bezahlen muss monatlich bezahlen bezahlen.
00:15:06: da hat man auf Langgrau kein Buch verkauft.
00:15:08: wenn man dann das Buch verkauft gehen natürlich die dreißig Prozent Verlagsrabatt auch weg.
00:15:14: Jetzt kommen die Zusatzkosten immer dazu.
00:15:16: Und deswegen habe ich dann beschlossen, ich mache einen kleinen Verlag ohne
00:15:20: Lieferkette.".
00:15:21: Das ist sehr schön!
00:15:23: Wo finden denn jetzt Interessierte?
00:15:24: Die beiden Bücher bei denen wir heute gesprochen haben?
00:15:26: oder wie erreicht man euch auch wenn man selbst ein Buch veröffentlichen möchte?
00:15:29: Ja, was jetzt heute geschehen ist mehrfach Gott sei Dank.
00:15:33: Also wir haben einige sehr positive Gespräche gehabt heute.
00:15:37: die haben zwar nicht gleich ein Buch gekauft aber manche kamen und habe gesagt bei euch da geht was könnten wir bei dir verlag sein?
00:15:45: können wir Autor sein bei dir?
00:15:47: und ich hab mir das dann angehört es passt im Prinzip ins Portfolio und habe dann gesagt ja da war also jemand heute dabei der gesagt hat so wie in deinem Seele trifft körperbuch wo du von Die Inkarnationen sprichst und schon mal gelebt auf dieser Erde.
00:16:02: Genau das denke ich auch.
00:16:05: Herzlich willkommen bei mir!
00:16:06: Sehr
00:16:06: schön, das hört sich sehr toll an.
00:16:08: Vielen vielen Dank für den Austausch heute und ich wünsche euch noch einen ganz schönen Tag bei der Buchmesse.
00:16:12: Danke!
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